3D Druckverfahren zählen zu den generativen Fertigungsverfahren. Aus flüssigen, festen oder pulverförmigen Ausgangswerkstoffen (Kunststoff, Kunstharz, Keramik, Metall) entstehen dreidimensionale Werkstücke. Eine Software zerlegt ein 3D CAD-Modell in Scheiben und sendet das erstellte Programm an den Drucker. Dieser druckt das Werkstück Ebene für Ebene.

Zu Beginn wurden die Verfahren nur im Prototypenbau eingesetzt. So entstand der Begriff Rapid Prototyping. Man erkannte die Vorteile, wie z.B. der wegfallende Materialverlust, da keine Nacharbeiten nötig sind. Außer bei der Beseitigung von nötigen Hilfskonstruktionen. Im Gegensatz zu anderen generativen Fertigungsverfahren (z.B. Spritzgießen) müssen keine aufwändigen Formen erstellt werden. So wird das Verfahren heute auch in der Massenfertigung eingesetzt – Rapid Manufacturing.

3D Druck von einer Hand
3D Druck von einer Hand (Quelle: Creative Tools/ flickr.com)

Mittlerweile werden 3D Drucker immer interessanter für den Privathaushalt. Drucker sind erschwinglich und im Netz hat sich schon eine große Community um das Thema 3D Druck gebildet. Designer, Architekten und Ingenieure bieten ihre 3D CAD-Modelle zum Kauf oder auch kostenlos an (shapeways, Thingiverse).

Es ist gut möglich, dass sich der Produktionsprozess von Konsumgütern immer mehr zum Konsumenten verlagert.

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