Fused Deposition Modeling

Das Fused Deposition Modeling ist ein Schmelzschichtverfahren, welches dem Gebiet der 3D-Drucker zuzuordnen ist.

Als Bauteilwerkstoff wird ein schmelzfähiger drahtförmiger Kunststoff eingesetzt. Dieser ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Das Bauteil wird auf einer Bauplattform aufgebaut, die in z-Richtung beweglich ist und Schicht für Schicht verfährt. Der Düsenkopf ist dabei in x-y-Richtung verfahrbar.

Fertigungsschritte

Der Kunststoffdraht wird in dem Düsenkopf auf Schmelztemperatur erhitzt. Über einen Extruder wird der Werkstoff auf die Bauplattform aufgetragen und erstarrt dort.

Ist die erste Schicht fertig, verfährt die Plattform um eine Schichtdicke und der Druckprozess beginnt von vorne. Dies wird so lange wiederholt, bis das Bauteil fertig ist.

Vorteile

  • kein Materialverlust
  • kein Laser notwendig
  • Bauteile lassen sich mechanisch nacharbeiten und fügen

Nachteile

  • schlechte Oberfläche – kein nachträgliches Glätten möglich
  • sehr dünne Wandstärken nicht herstellbar
  • eher nur für kleinere Teile geeignet

Fused Deposition Modeling im Vergleich zu anderen Verfahren

  • Fused Deposition Modeling (FDM)
    • Material: schmelzfähiger Kunststoff
    • Auflösung: 25 – 1250 µm

Andere generative Fertigungsverfahren/ 3D Druckverfahren:

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