Nicht lösbare Verbindungen werden meist dann eingesetzt, wenn Bauteile nicht vordergründig zerlegbar sein müssen und durch die Fertigung durch Roboter (z.B. Schweißroboter) oder die automatische Montage Kosten gespart werden sollen. Diese niedrigen Kosten werden hauptsächlich durch den durch die Automatisierung niedrigen Personalaufwand realisiert.

Ob eine Verbindungsart lösbar, nicht lösbar oder sogar beides sein soll, zeigt ein schöner Artikel auf konstruktionspraxis.

Nicht lösbare Verbindungen im Maschinenbau

  • Schweißverbindungen
    Unter Schweißen versteht man das unlösbare Verbinden zweier Bauteile unter Wärme oder Druck und mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffen.

    • Lichtbogenschweißen (MIG, MAG, WIG)
    • Widerstandsschweißen
    • Schmelzschweißen
    • Pressschweißen
    • Strahlschweißen
  • Lötverbindungen
    Unter Löten versteht man ein stoffschlüssiges Fügen von Bauteilen durch Einsatz eines Lotwerkstoffes.

    • Weichlöten (Löttemperaturen bis 450°C)
    • Hartlöten (Löttemperaturen oberhalb 450°C)
    • Hochtemperaturlöten (Löttemperaturen oberhalb 900°C)
  • Klebverbindungen
    Unter Kleben versteht man ein stoffschlüssiges Fügen von Bauteilen durch Einsatz eines Klebstoffs.

    • kalthärtende Klebstoffe (Kalthärter)
    • warmhärtende Klebstoffe (Warmhärter)
  • Nietverbindungen
    Beim Nieten entsteht eine formschlüssige Verbindung zweier Bauteile (Kaltnietung). Zusätzlich kann unter Wärmeeinwirkung eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt werden (Warmnietung).

    • feste Verbindungen (Stahlbau)
    • feste und dichte Verbindungen (Kesselbau)
    • dichte Verbindungen (Behälterbau)
  • Press- und Schrumpfverbindungen
    Beim Pressen bzw. Schrumpfen entsteht eine kraftschlüssige Verbindung zweier Bauteile, die auf Reibung basiert. Hierfür wird die Wärmeausdehnung der Werkstoffe zunutze gemacht.

    • zylindrische Press-/ Schrumpfverbindung
    • keglige Pressverbindung