Smart Home – PipesBox eröffnet neue Möglichkeiten

PipesBox
PipesBox verbindet unterschiedliche Geräte (Quelle PipesBox)

Mit der PipesBox lassen sich ganz einfach unterschiedliche Smart Home-Geräte, -Gadgets oder -Internetdienste miteinander verknüpfen. So können durch einzelne Pipes (Anwendungen) intelligente Geräte und Dienste verschiedener Hersteller interagieren, obwohl sie nicht dafür ausgestattet sind.

Jeder User kann auf der offenen Plattform seine eigene Pipe programmieren oder sich bestehende herunterladen. Im Vordergrund stehen sinnvolle Anwendungen aus dem Energie-, Sicherheits- und Komfort-Bereich, die alle auch einen gewissen Spaß-Faktor erreichen sollen.

Welche Möglichkeiten eröffnet die PipesBox?

Smart Home ist mittlerweile ein viel diskutiertes Thema. Viele Hersteller haben das Potenzial des Marktes erkannt und entwickeln ihre eigenen Produkte, wie z.B. Kameras, Lampen, Steckdosen, etc. Jedoch ist es nicht möglich, diese Produkte und auch Dienste untereinander zu verknüpfen. Wie oben beschrieben, kommt hier die PipesBox ins Spiel, die genau dieses Problem mit einzelnen Pipes löst.

So ist es möglich, einen Bewegungsmelder, eine Lampe und eine Kamera zu einer Pipe zusammen zu stellen. Wird eine Bewegung registriert, geht das Licht an und ein Bild wird geschossen. Anschließend kann dieses per E-Mail verschickt oder in der Dropbox gespeichert werden. Das Prinzip ist ähnlich wie bei IFTTT (if this than that). Dort können vergleichbare Handlungsabfolgen in Recipes (Rezepten) hinterlegt werden.

Genauso kann man z.B. per GPS-Datenmeldung die Heizung fernsteuern und sie automatisch einschalten, wenn man auf dem Weg nach Hause ist.

Den Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Momentan unterstützt die PipesBox den Kommunikationsstandard Z-Wave, was laut den Entwicklern derzeit die Technologie mit den schönsten und sinnvollsten Geräten ist. Über einen USB-Port können weitere Technologien unterstützt werden.

Eine WebApp dient als Zentrale, die das gesamte Smart Home steuert. Die App ist für alle gängigen Smartphones (iOS, Android, Windows Phone) verfügbar.

Im Pipes Designer kann man ganz einfach per Drag & Drop seine eigenen Pipes programmieren und anderen zur Verfügung stellen.

Wer nicht selbst programmieren möchte oder kann, der findet die Anwendungen im Pipes Market. Hier kann man z.B. auch eine Stromspar- oder Sicherheits-App erwerben.

Die offene Plattform ist auch für Entwickler und Maker gedacht, die über einen Software Developer Kit (SDK) neueste Technologien einbinden und sonstige Erweiterungen/ Apps programmieren können.

PipesBox auf der Crowdfunding Plattform Startnext

Die Crowdfunding Kampagne auf Startnext läuft noch bis um 12.01.2014 und hat ein zu erreichendes Volumen von 60.000 €. Ihr könnt das junge Startup aus Warnemünde dort unterstützen.

Im folgenden Video sind die zwei Gründer, Elmar Zeeb (CTO) und Jan Krog (CEO), zu sehen, die ihre PipesBox auf Startnext vorstellen. Kommt es zur erfolgreichen Crowdfunding Kampagne, sollen die ersten Produkte im März 2014 ausgeliefert werden.

Update: Die PipesBox ist erfolgreich finanziert worden

Die Crowdfunding Kampagne auf Startnext war erfolgreich für die PipesBox Entwickler. Schon kurz nach der gelungenen Finanzierung wurde die Website und der Onlineshop der Smart Home Zentrale überarbeitet und veröffentlicht. Ab 149€ kann sich ab sofort jeder seine eigene PipesBox erwerben.

Die Unterstützer haben alle schon ihre eigene PipesBox erhalten und berichten von einem gelungenen Produkt. Features, die über den PipesMarket zu finden sind, werden immer mehr. Mit wenigen Klicks kann das Smart Home so stetig erweitert werden.

Über Stefan Reinsprecht 148 Artikel
Hi, ich bin Stefan Reinsprecht, der Herausgeber von Netzkonstrukteur. Als Maschinenbauingenieur mit jahrelanger Erfahrung in der Konstruktion und Entwicklung interessiere ich mich sehr für technische Dinge. Hier erfährst Du Neuigkeiten, aber auch Grundlagen. Viel Spaß beim Lesen. Du findest mich auf Google+, Twitter oder Xing.

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